Gauselmann baut Online Aktivitäten aus

Gauselmann baut Online Aktivitäten aus

In diesem Jahr will die Gauselmann Gruppe sich noch stärker auf das Online Geschäft konzentrieren und ihre Strategie dafür mit einer Eigengründung und einem Neuzukauf ausbauen. Offenbar spekuliert der bekannte Anbieter darauf, mit seinen Spielen in deutsche Online Casinos zurückzukehren. Er hatte sie Anfang 2018 aus dem hiesigen Markt zurückgezogen. Nun scheint er darauf zu setzen, dass die deutsche Politik demnächst verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen für das Glücksspiel im Internet schafft.

Eine Außenansicht des Gauselmann-Firmensitzes in Lübbecke.

Die Gauselmann-Zentrale im ostwestfälischen Lübbecke.

Neugründung und Neuzukauf

Noch suchen deutsche Spieler sie in Novoline Online Casinos vergeblich, die Merkur Spiele der Gauselmann Gruppe. Das Unternehmen mit den bekannten Spielhallen unter dem Sonnen-Logo nahm sie Anfang 2018 genau wie Novoline aus dem deutschen Angebot. Online blieb jedoch auf anderen Märkten ein Betätigungsfeld für das Unternehmen.

Nun baut die Gruppe in Österreich ein neues Entwicklungsstudio unter dem Namen Bee Cool Gaming auf. Es soll sich komplett auf Online Spiele konzentrieren. Vorbild sollen nicht nur die herkömmlichen Merkur Spielautomaten der Gruppe sein, für die eine Adaption geplant ist. Völlig neue Online Entwicklungen sind ebenso beabsichtigt.

Dabei will Gauselmann auch Crossover-Lösungen zwischen Computerspiel und Slot ansteuern, wie sie sich derzeit in der Branche als Trend abzeichnen, etwa mit dem Titel Max Quest Wrath of Ra. Die Firma schließt nicht aus, dass erfolgreiche Online Spiele auch den Weg in ihre herkömmlichen Automaten finden könnten.

Ein Neuzukauf soll das Online Profil der Gruppe zusätzlich schärfen. Das britische Gauselmann-Tochterunternehmen Blueprint Gaming Limited übernahm das Londoner Entwicklungsstudio Project. Die Spiele des Studios sollen nicht nur das landbasierte Angebot von Blueprint Gaming stärken, sondern auch an den Online Markt angepasst werden. Unter den mehr als 50 Titeln von Blueprint Gaming ist Mega Bars einer der bekanntesten.

“Wir haben ein großartiges Team, das von der Größe, Unterstützung und Distribution der Gauselmann Gruppe profitieren wird. Die Zusammenarbeit mit den Spielemachern gibt uns die Möglichkeit zu wachsen und unser Spieleportfolio auch online anzubieten.”Tony Boulton, Geschäftsführer Project

Expansionspläne

Offiziell nennt Gauselmann Skandinavien, Kroatien, Rumänien, Spanien und das Vereinigte Königreich als europäische Zielmärkte für seine Online Aktivitäten; Lateinamerika rückt ebenfalls in den Fokus der Firma. Äußerungen von Dominic-Daniel Liénard, Chef der Gauselmann-Tochter edict eGaming GmbH, lassen darauf schließen, dass auch Deutschland wieder ins Visier gerät:

“Wir beobachten die Entwicklung in Deutschland genau und erwarten, dass die Bundesländer einen großen Schritt in die richtige Richtung machen, indem sie einen Regulierungsrahmen schaffen, um Online Glücksspiel in ganz Deutschland zu erlauben und Spielern sichere Begleitumstände zu geben.”

Liénard basiert seine Hoffnungen auf die Tatsache, dass in die Diskussion um einen neuen Glücksspielstaatsvertrag zwischen den 16 Bundesländern wieder Bewegung gekommen ist. Besonders Schleswig-Holstein und Hessen dringen auf eine baldige Lösung. Deutschland muss seine Glücksspiel-Regulierung in Einklang mit EU-Recht bringen. Dazu ist es trotz mehrerer Anläufe bisher nicht gekommen. Schleswig-Holstein und Hessen schließen eigenständige Lösungen nicht aus, falls eine Einigung erneut nicht möglich sein sollte.

Online-Märkte fest im Blick

Gauselmann bereitet für dieses Jahr eine ganze Reihe von Spielen für den Online Launch vor. Dazu zählen African Mask, Flame of Egypt, Salmon Catch und Eastern Lights. Besondere Hoffnungen verbindet das Unternehmen mit dem Titel Zentaurus:

Die rund 12.000 Gauselmänner und -frauen starteten das Geschäft im Internet 2008 und haben es trotz der Entscheidung gegen den deutschen Online Markt 2018 nie aus dem Blick verloren. Am deutschen Firmensitz arbeitet eine Task Force an Strategien. Die Tochterunternehmen edict eGaming GmbH und Blueprint Gaming Limited vermarkten Online Spiele ausschließlich in gesetzlich regulierten und lizenzierten Märkten Europas.

Edict adaptiert nicht nur Spielautomaten für Online Casinos, sondern bietet ihnen auch schlüsselfertige Systemplattformen an. Blueprint expandiert nach Firmenangaben über den britischen Markt hinaus mit Multiplattformen sowie Online und Mobile-Produkten. Die Gauselmann Gruppe betreibt unter anderem in Spanien, Italien und Großbritannien selbst Online Casinos. Sie will sich in Zukunft noch stärker auf mobile Angebote konzentrieren.

Das herkömmliche Spielhallen-Geschäft ist aber mit weit mehr als 300 Einrichtungen allein in Deutschland nach wie vor ein starkes Standbein für das Familienunternehmen aus Lübbecke in Ostwestfalen. Es ist seit mehr als 60 Jahren im Geschäft, sein Umsatz erreichte im Jahr 2017 drei Milliarden Euro. Unternehmensgründer und Firmenchef Paul Gauselmann begann mit der Aufstellung von Musikboxen. Sein Sohn Armin Gauselmann ist stellvertretender Vorstandssprecher. In der 2016 gegründeten Familienstiftung, die Alleingesellschafterin der Gauselmann Gruppe ist, ist die Enkelgeneration bereits repräsentiert.

bwin baut Partnerschaft mit DFB aus

bwin baut Partnerschaft mit DFB aus

Der in Österreich stationierte Sportwettanbieter bwin hat seine Partnerschaft mit dem Deutschen Fußballbund (DFB) ausgebaut. Die zur britischen GVC Holdings gehörende Marke wird damit offizieller Hauptsponsor der 3. Liga. Zudem wird bwin bei einer Reihe von Marketing- und Integritätsprojekten mit dem nationalen Dachverband des deutschen Fußballsports zusammenarbeiten.

 Eine Bandenwerbung von bwin in einem Stadion der 3. Liga.

Seit 2017 ist bwin schon in der 3. Liga aktiv – jetzt avanciert der Sportwettanbieter zum Hauptsponsor. (©Bildquelle)

Gemeinsame Vermarktung der Mannschaften

Die Verlängerung und Ausweitung der Partnerschaft mit bwin – seit über zehn Jahren führender Sportwettpartner des DFB – gilt bereits seit Jahresbeginn und läuft bis zum Jahresende 2022. Neben den Werberechten für den DFB-Pokal und die 3. Liga inkludiert der Deal auch die Bundesliga der Frauen. Außerdem wurde ein Sponsoringvertrag für die verschiedenen deutschen Nationalmannschaften ausgehandelt, dieser läuft ab Juli und endet im Juni 2022.

Das erweiterte Engagement mit bwin ist das Ergebnis einer DFB-Ausschreibung aus letztem Jahr. Das Abkommen beinhaltet demnach eine Ausdehnung in den Bereichen Bandenwerbung und Hospitality sowie eine Online- und Offline-Integration in die DFB-Kommunikationskanäle, inklusive Social Media. Zudem werden dem Sportwettanbieter fortan sämtliche dazugehörenden Logos für Marketingzwecke zur Verfügung gestellt. Jüngst äußerte sich der DFB-verantwortliche bwin-Sprecher Stephan Heilmann zu der Vertragsausdehnung:

“Wir freuen uns auf die Spiele der Nationalmannschaft und des DFB-Pokals, die uns ein exklusives Umfeld für die Präsentation der Marke bwin bieten. Der verantwortungsvolle Umgang mit Sportwetten wird ein weiteres zentrales Thema sein, das wir gemeinsam mit dem DFB vorantreiben werden.”

Infolge des Vertrags wird bwin offizieller Hauptsponsor und „übergeordneter Partner“ der 3. Liga. Hier wirbt das Unternehmen folglich mit seinem Logo auf den Trikotärmeln und in den einzelnen Stadien der Teams. Zukünftig wird bwin auch in sämtlichen Publikationen sowie auf den einzelnen Online-Plattformen der Klubs vertreten sein.

Die Vermarktungsrechte basieren dabei auf einem DFB-Statut der 3. Liga, wonach die einzelnen Klubs, unabhängig vom bwin-Abkommen, in ihrer Eigenvermarktung frei bleiben. Der DFB-Vizepräsident Peter Frymuth, zuständig für die 3. Liga im Bereich Spielbetrieb und Fußballentwicklung, hierzu im Wortlaut:

“Wir freuen uns mit bwin einen starken Unterstützer für die Vereine gewonnen zu haben. Die Partnerschaft ist für die 3. Liga ein großer Schritt und ein starkes Signal. Zum ersten Mal profitieren die Vereine von einer gemeinsamen Vermarktung. Das unterstreicht nach dem Einstieg der Telekom erneut, welch positive Entwicklung die 3. Liga genommen hat und über welchen Stellenwert sie mittlerweile verfügt.”

Integrität und Verantwortung im Fokus

Die Vertragsausdehnung sieht darüber hinaus ein umfangreiches Kampagnenprogramm in den Bereichen Spielerschutz und Integrität vor. Geplant sind mehrere Schulungsinitiativen zu Präventionszwecken und gegen Spiel- und Wettmanipulation. In diesen Bereichen sind zudem einige Workshops sowohl für Teams als auch für Fans geplant.

Obendrein wird bwin Aufklärungsarbeit über die rechtlichen Rahmenbedingungen für Sportwett-Werbung leisten und sich dazu weiterhin für die Regulierung von Sportwetten in Deutschland einsetzen – hier stehe man in der Pflicht gegenüber Fans und Vereinen, heißt von Seiten des bwin-Verantwortlichen Heilmann. Unterstützung findet er an dieser Stelle unter anderem durch DFB-Geschäftsführer Denni Strich, laut einer Pressemitteilung des DFB heißt es:

“Wir freuen uns über die bestehende Partnerschaft mit bwin um hochattraktive Wettbewerbe auszubauen. Gemeinsam mit unserem Partner werden wir uns auch auf Integrität und Suchtprävention konzentrieren.”

Fans im Mittelpunkt

Im Bereich Marketing startet bwin derweil bereits mit einem Rundumschlag durch: Seit Anfang Februar läuft die Multi-Channel-Kampagne „Das ist unser Spiel“, eine Werbekampagne, die auf Emotionen setzt und zu diesem Zweck nicht die Sportler, sondern leidenschaftliche Fußballfans „vor und im Stadion“ ins Zentrum des Geschehens rückt. Die prägnante Kernaussage der Spots: „Wir glauben nicht nur an unser Team. Wir setzen darauf.“

Für verschiedene Spots und Motive wurden demnach echte Fans an etwaigen Spieltagen begleitet. Mit von der Partie sind Vereine wie der FC St. Pauli, der 1. FC Union Berlin, Borussia Dortmund, SG Dynamo Dresden oder der 1. FC Köln. bwin-Sprecher Stephan Heilmann erklärte jüngst was hinter dem außergewöhnlich hohen Engagement steckt:

“Mit dieser aufwändig produzierten Kampagne vermitteln wir, wofür bwin steht: Für sportliche Leidenschaft und Mitfiebern mit der Mannschaft. Aufgrund unserer Sport-Sponsorships mit den Vereinen sind wir nah an den Fans und unserer Zielgruppe. Authentizität und Glaubwürdigkeit haben höchste Priorität für uns und genau das drückt ‘Das ist unser Spiel’ aus.”

Je nach Medium werden unterschiedliche Prints und Spots der Kampagne verwendet. Geschaltet werden die Reklamen auf Plattformen wie kicker.de, Spiegel.de, Bild.de und (natürlich) SPORT1.de. Außerdem werden diverse Clips über die hiesigen Social-Media-Kanäle des DFB propagiert. Obendrauf setzt bwin auf Out-of-Home-Werbung, das heißt, die Spots werden zum Beispiel über großflächige City-Light-Poster und Leinwände flimmern.

Das Konzept für die sogenannte „360-Grad-Kampagne“ wurde im Übrigen von der Hamburger Marketingagentur Kolle Rebbe entworfen. Das Unternehmen erhielt den Auftrag über eine eigens von bwin angesetzte Ausschreibung.

SportPesa schließt Sponsoringvertrag mit F1 Racing Point

SportPesa schließt Sponsoringvertrag mit F1 Racing Point

Das auf der Isle of Man ansässige Sportwettunternehmen SportPesa ist einen Titelsponsorenvertrag mit dem im englischen Silverstone stationierten Formel 1-Rennstall Racing Point Force India eingegangen. Erst im September 2018 hatte die Königsklasse des Motorrennsports das Arrangement mit Wettanbietern für seine Teams freigegeben.

Die Enthüllung des neuen RP19-F1-Wagens von Racing Point.

Die beiden Rennstars Sergio Perez und Lance Stroll präsentieren den rund 500 PS starken RP19.

Deal von globale Bedeutung

Infolge des Deals zwischen SportPesa und dem im August letzten Jahres frisch-etablierten Rennstall, Racing Point Force India, wird SportPesa der erste Online Wettanbieter, der einen Titelsponsorenvertrag mit einem Formel 1-Rennsportteam eingeht. Obgleich der börsennotierte Wassertechnologie-Konzern BWT weiterhin Hauptsponsor des Rennstalls bleibt, wird das Team im Rahmen des mehrjährigen Vertrags, der mit der F1-Saison 2019 in Kraft tritt, in SportPesa Racing Point F1 Team umbenannt.

Das SportPesa-Branding wird fortan auf den vorderen und hinteren Kotflügeln sowie auf der Motorabdeckung der Rennautos des Teams zu sehen sein, als Teil der Vereinbarung werden diese darüber hinaus ihre typische rosa-rote Farbe beibehalten.

Adam Beighton, Direktor bei SportPesa, betonte an dieser Stelle die hohe Bedeutsamkeit der exklusiven Partnerschaft. Diese sei für den Wettanbieter sehr wichtig, da SportPesa hiermit „in neue Gebiete expandieren“ und das „Publikum auf der ganzen Welt“ erreichen kann. Man freue sich dementsprechend darüber „Teil der Formel 1-Familie“ zu werden. Außerdem meldete sich Otmar Szafnauer, Teamchef und CEO des SportPesa Racing Point F1-Teams, zu Wort und verwies obendrein auf die Wichtigkeit der globalen Online Plattform des Wettbetreibers. Im Zitat hieß es:

“Die Plattform, die uns hiermit zur Verfügung gestellt wird, ist wichtig, damit wir unserer Mission treu bleiben können, den Aufbau und die Entwicklung von Breiten- und Spitzensport in Ländern, in denen wir tätig sind, voranzutreiben. Uns werden sich dank dieser neuen Gemeinschaft weitere Möglichkeiten dafür eröffnen.”

Weiterführend betonte auch der Racing Point-CEO seine Freude darüber, einen „so ehrgeizigen Partner mit an Bord zu haben“, man freue sich demnach auf die Zusammenarbeit und plane den Formel 1-Sport den Fans auf der ganzen Welt näher zu bringen.

In der Tat ist die Wettmarke SportPesa auf dem hiesigen Sportsponsoring-Markt alles andere als unbekannt: Das 2014 gegründete Online-Unternehmen ist derweil bereits auf den Märkten Großbritannien, Kenia, Tansania und Südafrika aktiv und hat dort bereits mit einer Reihe von Teams und Organisationen zusammengearbeitet. Der Betreiber fungiert derzeit zum Beispiel als Hauptsponsor des englischen Premier League-Fußballklubs Everton. Der Vertrag wurde im Mai 2017 unterzeichnet und läuft von der Saison 2017-18 bis 2021-22.
Im Mai 2018 erklärte sich SportPesa zudem bereit, Partner der letzten Etappen des Pro14-Turniers der Rugby-Gewerkschaft zu werden. SportPesa war somit der offizielle Spielpartner der Pro14 Final Series, die im irischen Dublin ausgetragen wurde.

Rennwagen in neuer Optik vorgestellt

Wie bereits angedeutet hat das Point Racing-Team jüngst das neueste Design der beiden F1-Wagen, Modell RP19, der zwei weltbekannten Piloten Sergio Perez und Lance Stroll präsentiert. Die großspurige Inszenierung fand im kanadischen Toronto vor 200 Medienvertretern, Hunderten von Fans sowie ausgewählten VIP-Gästen statt. Die Präsentation erfolgte im Rahmen der Canadian International Autoshow. Vorgestellt wurden hier vor allem einige bemerkenswerte technologische Innovationen im Rennsport.

Der urtümlich pinken Färbung des BWT-Teams wurde folglich das typische Blau des neuen Titelpartners SportPesa hinzugefügt. Um die verschiedenen Sponsorenmarken zu vereinheitlichen, wurde die Karosserie zudem mit einem neuen Point-Logo in Pink, Blau und Magenta überzogen. Ein markantes SportPesa-Branding wurden darüber hinaus auf der Motorabdeckung sowie auf den vorderen und hinteren Kotflügeln implementiert.

Die Logos des Hauptsponsors BWT befinden sich weiterhin auf den Seitenkästen, der Vorder- und Oberseite des Chassis, außerdem auf der Kopfstütze und der Rückseite des Heckflügels. Im Rahmen der Veranstaltung integrierte das Team auch weitere Partnerschaften mit bekannten Markennamen wie JCB, Bombardier, Canada Life, Claro, Infinitum, Telcel und Hackett. Unter dem Strich haben sämtliche Marken eine spezielle Branding-Positionen auf den Fahrzeugen eingenommen. In einem Statement des Teamchefs Otmar Szafnauer heißt es zu der neuen Aufmachung:

“Nach monatelanger harter Arbeit ist es unglaublich spannend nach Kanada zu kommen und unsere neue Identität zu präsentieren. Langfristiges Ziel ist es, dieses Team an die Spitze des Sports zu bringen. Wir haben alle nötigen Bausteine umgesetzt und beginnen damit eine neue Ära. Wichtig ist, dass wir 2019 einen guten Schritt nach vorne machen. Wir wollen um unsere Verdienste auf dem Podium kämpfen und werden einen starken ersten Platz in der Meisterschaft anstreben.”

F1-Deal mit ISG schon im September

Bereits im September letzten Jahres hat der US-amerikanische Formel 1-Eigentümer Liberty Media einen 100 Mio. US-Dollar-schweren Deal mit der an der Londoner Börse notierten Marketingagentur ISG (Interregional Sports Group) abgeschlossen. Der Konzern ist unter anderem auf die Vermarktung von Glücksspielanbietern spezialisiert.

Das Abkommen ist insofern als „historisch“ zu betrachten, als dass die Königsklasse des Motorrennsports somit Wettpartnerschaften zum ersten Mal seit über 40 Jahren erlaubt. Unter dem ehemaligen F1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone waren ebenjene Partnerschaften verboten. Stattdessen setzte der im Januar 2017 fristlos entlassene Ex-CEO vermehrt auf Tabaksponsoren.

In diesem Sinne verwundert es kaum, dass SportPesa, ebenso wie die Formel 1-Macher, angesichts des aktuellen Deals von einer neuen Ära im Motorsport sprechen. Von Tabaksponsoren wie Marlboro, West oder Camel hatte man sich bereits 2010 endgültig verabschiedet.

Live Casino: Mr Green gewinnt IGA Award

Live Casino: Mr Green gewinnt IGA Award

Bei den diesjährigen International Gaming Awards (IGA) wurde Mr Green zum Live Casino des Jahres gekürt. Diesen prestigeträchtigen Titel konnte sich das Unternehmen aus Stockholm erstmals sichern. Zugleich schreibt es damit seine Erfolgsgeschichte bei einem der renommiertesten Awards der iGaming Branche fort. In den Jahren 2014 und 2015 war Mr Green jeweils als bester Online Casino Betreiber ausgezeichnet worden.

Ein Live Roulette Beyond Live Spieltisch von NetEnt im Live Casino von Mr Hill, das mit dem begehrten IGA Award für das beste Live Casino 2019 ausgezeichnet wurde.

Mit innovativen Titeln wie dem Roulette Live Beyond Live von NetEnt konnte Mr Green sich den IGA Award als Live Casino des Jahres 2019 sichern.

Der begehrte Award zeichnet neben dem äußeren Erscheinungsbild und dem Gesamtdesign des Live Casinos auch die Spieleauswahl und die Qualität des Kundensupports aus. Mr Green konnte mit seinem Live Spiele Bereich in allen Kategorien punkten und setzte sich so entscheidend von der versammelten Konkurrenz ab. Dem deutschen Publikum ist das Unternehmen nicht zuletzt durch seine Fernsehwerbung bekannt. Mit dem Auslaufen der schleswig-holsteinischen Glücksspiellizenz zum Jahresende 2018 wird diese allerdings nicht mehr geschaltet.

”Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, ein Live Casino an den Start zu bringen, das es so kein zweites Mal gibt. Zu diesem Zwecke haben wir eine ganze Reihe an innovativen Produkten und Dienstleistungen kreiert, die sich bahnbrechender Technologien bedienen. Das Feedback unserer Kunden ist fantastisch und wir sind außerordentlich stolz auf diese Auszeichnung. Sie bestätigt uns darin, dass wir in diesem Bereich ein herausragendes Spielerlebnis ermöglichen.”Jesper Kärrbrink, CEO, Mr Green

Mr Green arbeitet in seinem Live Casino neben dem Branchenführer Evolution Gaming auch mit NetEnt und Authentic Gaming zusammen. Die Kooperation mit Evolution ist dabei besonders von den gebrandeten Spieltischen geprägt. Die Evolution Tische greifen in ihrem äußeren Erscheinungsbild die Markensprache von Mr Green auf und sie stehen exklusiv den Kunden den Kunden des Unternehmens zur Verfügung. Die angebotenen NetEnt Spiele betten das Live Wettgeschehen unter dem Label Live Beyond Live seit 2018 in aufwändige 3D-Animationen ein, die den Spieler in ein futuristisches Ambiente versetzen. Authentic Gaming ermöglicht es den Spielern via Live-Feed, direkt an den Spieltischen einiger der größten und bekanntesten landbasierten Casinos der Welt Platz zu nehmen und dort ihre Einsätze zu tätigen. Darunter befindet sich z.B. das Foxwoods Casino im US-Bundesstaat Connecticut. Der Konkurrent Evolution Gaming hat einem Roulette Spieltisch des Dragonara Casinos im Portfolio, an dem die Kunden des Mr Green Live Casinos ebenfalls virtuell ihre Wetten abschließen können.

Auszeichnung fällt zeitlich zusammen mit der Übernahme durch William Hill

Der Online Casino Betreiber erhält den Preis in einer turbulenten Phase, nachdem die Übernahme durch den Mitbewerber William Hill nun endlich in trockenen Tüchern ist. Als Konsequenz hatte Mr Green (MRG) Ende Januar angekündigt, dass es nach dem 15. Februar 2019 nicht mehr als eigenständiges Unternehmen an der Stockholmer Nasdaq Börse gelistet sein wird.

Die Pressemitteilung zum Gewinn des IGA Awards wurde bereits vom William Hill Casino veröffentlicht, das nach dem spektakulären Übernahmeangebot vom November 2018 mittlerweile weit über 90 Prozent der Mr Green Anteile hält. Die Geschäfte sollen dem Vernehmen nach aber unter dem bekannten Label des grünen Gentlemans weitergeführt werden, der seit 2008 als virtueller Markenbotschafter fungiert. So werden die Kunden auch in Zukunft in der ihnen vertrauten Umgebung ihr Glück in über 1.000 Spielen versuchen können, von denen mittlerweile gut 750 auch in mobilen Versionen verfügbar sind. Der Londoner Traditionsbuchmacher William Hill (Gründungsjahr: 1934), der sich bei den diesjährigen IGA Awards den Titel des besten Sportwettenanbieters sichern konnte, erhofft sich von der Übernahme eine nachhaltige Stärkung seines Casino Geschäftsbereichs.

Die IGA Awards

Die International Gaming Awards wurden dieses Jahr bereits zum 12. Mal vergeben. Veranstalter und Initiator der IGA Awards ist die britische Firma Clever Duck Media, die das angesehene Branchenportal The iGaming Post betreibt. Die Jury setzt sich aus Branchenvertretern zusammen, die alljährlich in über 25 unterschiedlichen Kategorien einen Gewinner küren. Die festliche Preisverleihung findet traditionell Anfang Februar in London statt. Dieses Jahr bot das altehrwürdige Savoy Hotel der Veranstaltung einen würdigen Rahmen.

Die Gewinner 2019 in weiteren wichtigsten Kategorien

Neben Mr Green zählen weitere Branchengrößen zu den Gewinnern: Den Titel des besten Online Casino Betreibers konnte sich Casumo sichern, für das beste Mobile Casino wurde LeoVegas ausgezeichnet. Play’n GO sicherte sich die Auszeichnung als bester Spielautomatenhersteller, der diesjährigen Innovationspreis ging an die Spieleschmiede Yggdrasil.

Weitere Branchenawards

Neben den IGA Awards gibt es noch zwei weitere renommierte Auszeichnungen in der iGaming Branche, die jährlich vergeben werden: Zum einen handelt es sich dabei um die EGR Global Awards, die vom Fachmagazin und Branchendienst eGaming Review vergeben werden. Bei der dritten wichtigen Preisverleihung handelte sich um die Global Gaming Awards, für die das Branchenportal Gambling Insider verantwortlich zeichnet.

Online Casinos: Kampf um die Millennials

Online Casinos: Kampf um die Millennials

Der Spielehersteller Evolution Gaming hat auf der Branchenmesse ICE in London eine neue Strategie präsentiert, um die Netflix- und YouTube-Generation für das Online Glücksspiel zu interessieren. Die Neuentwicklung bettet sich in einen Trend ein, mit dem Online Casinos sich die technikverwöhnte Kundschaft der Zukunft sichern wollen: Spielen soll immer interaktiver und wirklichkeitsnäher werden.

Ein Blick in das mit Zuschauern gefüllte Studio der Fernsehshow Deal or No Deal in El Salvador.

Rund um die Welt bekannt und beliebt: Deal or No Deal. Hier ein Blick in das Studio der TV-Show in El Salvador.

Neuer Deal für neue Kunden

Auf einer der wichtigsten Branchenmessen der Spieleindustrie, der ICE in London, hat Evolution Gaming mit der Präsentation von Deal or No Deal Live den Weg in die Zukunft eingeschlagen. Das Spiel basiert auf der gleichnamigen TV-Gewinnshow und will Unterhaltungselemente mit interaktiven Komponenten verbinden.

“Dies ist wirklich der Beginn einer neuen Ära, in der Unterhaltung den Kern unserer neuen Spiele ausmacht. Netflix, YouTube und Videospiele sind die Alternative zum Online Glücksspiel, deshalb müssen Spiele sowohl ein tolles Spielerlebnis als auch Unterhaltung bieten.”Todd Haushalter, Leiter Produktentwicklung bei Evolution Gaming

Das in Deutschland aus Sat.1 bekannte Spiel, in dem es um das Auffinden möglichst hoher Geldpreise geht, läuft in der Version von Evolution Gaming kontinuierlich in einem Studio. Die Firma ist bereits einer der führenden Anbieter von Live Lounges für Online Casinos mit Direktübertragungen von klassischen Spieltischen. Mit Deal or No Deal Live will sie nun neue Kundenkreise erschließen; Toddhauser spricht von einem “Live Slot” und zielt auch auf Liebhaber von Spielautomaten.

Geschick ergänzt Glück

Die Slot-Hersteller schlafen ebenfalls nicht und wollen ihre Produkte attraktiver machen für eine junge Spielergeneration, die mit immer realitätsnäheren Computerspielen, Smartphones und anderen digitalen Entwicklungen aufgewachsen ist. Diese so genannten Millennials, Kinder der Jahrtausendwende, stellen andere Ansprüche als das ältere Publikum.

Das betrifft nicht nur die Brillanz der Graphik und die technische Ausgereiftheit der Slots. Millennials ziehen es vor, mehr Einfluss auf das Spielgeschehen zu nehmen. Nur das Rotieren von Walzen zu verfolgen, das reicht ihnen nicht. Deshalb dürfte die Zukunft des Automatenspiels darin liegen, Glücks- und Geschicklichkeitselemente miteinander zu verschmelzen.

Der Spielehersteller Betsoft hat darauf Ende vergangenen Jahres bereits reagiert und Max Quest: Wrath of Ra auf den Markt gebracht, einen Spielautomaten, den Branchenexperten als “Crossover Slot” bezeichnen: Er verbindet einen Geldspielautomaten mit Features von Shooter-Videospielen. Der Slot lässt taktische Entscheidungen und sogar Social Gaming zu, also das Zusammenwirken mehrerer Spieler.

Die US-Casino-Industrie experimentiert seit einigen Jahren mit so genannten skill based slot machines; das begann mit Titeln wie Danger Arena und Pharao’s Secret Temple und ging mit Asteroids, Bust-A-Move sowie anderen weiter. Brancheninsider erwarten, dass solche Angebote noch zunehmen werden. In einem Positionspapier des Spieletesters und Auditors BMM Testlabs heißt es:

“Eine neue Klasse von Spielen hat sich herausgebildet. Man muss sie sich als interaktive Spielmaschinen vorstellen, mit denen der Spieler umfassender interagiert als mit einem simplen Knopfdruck, um ein Ergebnis zu erzielen.”

Neue virtuelle Welten

Einen weiteren großen Neuerungsschub löst die Fortentwicklung der Technik für Virtual oder Augmented Reality aus. Im Computer entstehen dadurch Welten, in die man eintauchen, Objekte manipulieren und anderen Spielern als Avataren begegnen kann. Schon existieren VR-Versionen von Video Slots wie Gonzo’s Quest. Dies ist nur ein erster Schritt. Der nächste Meilenstein wird das virtuelle Casino sein, in dem der Besucher sich von Tisch zu Tisch bewegen und Einsätze machen kann. Eine erste Ahnung der Zukunft vermitteln das Slots Million VR-Casino und VR-Pokerturniere.

Noch ist die technische Entwicklung auf diesem Sektor lange nicht am Ende, hat unter anderem die Graphik Verbesserungspotenzial, da taucht auch schon das nächste Schlüsselwort der digitalen Revolution im Vokabular der Branche auf: Künstliche Intelligenz (KI). Die ICE in London, größte Glücksspielmesse Europas, setzte in diesem Jahr erstmals eine Fachkonferenz zu diesem Thema auf ihr Programm.

Künstliche Intelligenz ist ein Zukunftstrend, aber für das Geschäft mit dem Glücksspiel ein durchaus zweischneidiger. 2017 war ein lernendes Programm bereits in der Lage, Top-Pokerprofis zu schlagen. Online Casinos müssen mit Angriffen von Bots rechnen, autonomen Programmen, die mit intelligenter Datenanalyse den Hausvorteil kippen sollen. Andererseits bietet KI den Betreibern eine Fülle von Möglichkeiten, Kundendaten auszuwerten und Angebote individuell zuzuschneiden – bis hin zu einem künftigen virtuellen Casino, in dem jeder einzelne Spieler eine Umgebung vorfindet, die an seine persönlichen Bedürfnisse und Vorlieben angepasst ist.

Die äußerst technikgetriebene Branche des Online Glücksspiels steht also gleich vor einer ganzen Reihe von Zukunftsherausforderungen. Die Spieletester von BMM Testlabs sagen noch mehr Umschwünge voraus, zum Beispiel Multifunktions-Slots, die auch Sportwetten entgegennehmen, und den Einsatz von Sprachsteuerung. Ihr Fazit lautet:

“Die Kunden von morgen werden von Innovation nicht freudig überrascht sein, sie werden sie erwarten.”

Novomatic: Innovationen und robuste Zahlen

Novomatic: Innovationen und robuste Zahlen

Der im österreichischen Gumpoldskirchen ansässige Glücksspielkonzern Novomatic hat seine neuesten Gaming-Technologien auf der ICE Totally Gaming 2019 in London präsentiert. Unter anderem ging es um biometrische Datenauswertung. Zudem hat der Europamarktführer einige robuste Geschäftszahlen veröffentlicht.

Harald Neumann und Thomas Graf auf der ICE London.

Harald Neumann (r.) und Thomas Graf auf der ICE London, der größten Glücksspielmesse der Welt.

12 LKWs voll Equipment

Mit einer Standfläche von satten 5000 Quadratmetern war der Messeauftritt Novomatics auch auf der diesjährigen Branchenmesse ICE (05.-07.02.) der größte unter allen Anbietern. Der Marktgigant trat mit insgesamt 20 Tochtergesellschaften gewohnt facettenreich auf. Das vorgestellte Produkt-Portfolio erstreckte sich von diversen Games, über Casino-Hightech-Equipment, Cash-Management-Systeme, Pub- und Arcade-Produkte, bis hin zu Sportwetten. Obendrein stellte das Unternehmen Innovationen in den Sparten Online, Mobile und Social Gaming vor.

„Wir bieten eines der umfassendsten Produktportfolios der Branche. Damit decken wir alle Branchensegmente ab“, schlussfolgert diesbezüglich der Novomatic-Vorstandsvorsitzende Harald Neumann. Wie es heißt war das Sortiment des Konzerns so umfangreich, dass für den Transport insgesamt 12 LKWs im Einsatz waren. Aufgebaut wurden unter anderem 350 Gaming Terminals sowie eine 160 Quadratmeter große LED-Leinwand. Dazu mussten satte sechs Kilometer Kupferkabel plus zwei Kilometer Glasfaser verlegt werden.

Zum Verständnis: Bei der ICE Totally Gaming handelt es sich um die größte Glücksspiel-Branchenmesse der Welt. Dass der der 1980 gegründete, inzwischen über 30.400 Mitarbeiter zählende Weltkonzern hier in die Vollen geht, liegt auf der Hand. Zur Bedeutsamkeit der Messe äußerte sich aktuell auch Geschäftsführer Neumann, im Wortlaut hieß es:

“Als Produzent und Betreiber von Gaming-Technologie haben wir hier auf der Messe die Möglichkeit, neue Produkte in unseren eigenen Glücksspieleinrichtungen und in verschiedenen Märkten zu testen sowie zu optimieren.”

Sportwetten und biometrische Daten

Neben dem Hauptbereich Gaming Technology plant Novomatic 2019 vor allem im Sportwettsektor durchzustarten. Mit der Marke Admiral Sportwetten ist die Aktiengesellschaft bereits Marktführer in seinem Heimatland Österreich, wo aktuell über 200 Filialen existieren, für die Marke allein arbeiten 1200 Arbeitnehmer. In punkto Sportwetten plant der Konzern jetzt seine „internationale Expansionsstrategie“ fortzusetzen – die Marktposition soll nicht nur in Europa, sondern auch auf dem seit letzten Mai legalisierten US-Markt weiter ausgebaut werden.

Der digital-interaktive Bereich ist laut Neumann ein weiterer boomender Sektor für Innovationen, es handle sich hierbei um einen „der international am rasantesten wachsenden Sektoren in der Gaming Branche“. Grund dafür seien vor allem die zunehmend leistungsstärkeren Mobilgeräte der Kunden. Diese sollen Novomatic-Spiele auch zukünftig „ohne Systemunterbrechungen“ am Smartphone, Computer oder in anderweitigen Etablissements spielen können.

In diesem Zusammenhang will das Unternehmen zukünftig durch den Gebrauch von biometrischer Datentechnologie neue Markttrends kreieren – insbesondere in den Bereichen Kundenkomfort und Spielerschutz. Eine patentierte Novomatic-Technologie sei diesbezüglich bereits europaweit im Einsatz. Was biometrisch-fundierte Eintritts- und Zahlungssysteme anbelangt, ist Novomatic in der Tat einer der ersten Konzerne am globalen Markt, die als Influencer im Bereich dieser neuartigen Technologie auftreten.

Starke Umsätze durch Akquisitionen

Der Unternehmensgruppe um den Gründer und Alleinaktionär Johann Graf gehören mittlerweile 223 vollwertige Unternehmen, die in insgesamt 75 Ländern stationiert sind. Allein innerhalb der letzten drei Jahre hat der Konzern rund 1,5 Mrd. Euro in Akquisitionen investiert und sich folglich fast 100 Unternehmen angeeignet. Dazu hält das Unternehmen inzwischen beinahe 300 Beteiligungen, von denen wiederum 220 bilanzfähig sind. Mit seiner Expansionsstrategie sei Novomatic laut Neumann jedoch auch 2019 noch nicht am Ende, der CEO hierzu im Zitat:

“Wir haben unser Ziel, Marktführer in den Kernmärkten Österreich, Deutschland, Großbritannien, Italien und in Osteuropa zu werden, erreicht. Wir werden auch im Jahr 2019, nach dem starken Wachstum der letzten Jahre, den Fokus auf die Konsolidierung sowie eine Steigerung der Synergien zwischen den Unternehmen legen.”

Im Rahmen der ICE stellte Neumann zudem einige Prognosen zum Geschäftsjahr 2018/19 auf. Demnach erwartet die Unternehmensgruppe – zu der neben Novomatic AG auch die in der Schweiz stationierten Gesellschaften ACE Casino Holding AG und NOVO Swiss AG gehören – einen Umsatz von exorbitanten 5 Milliarden Euro.

Im vergangenen September hatte Novomatic in diesem Kontext bereits einen H1-Rekord bekannt gegeben. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 stiegen allein die Automatenumsätze des Konzerns um 96,2 Prozent, ein Anstieg von 1,21 auf 1,36 Mrd. Euro.

Lediglich die E-Business-Erlöse in Deutschland waren im H1-Ergebnis um 16,5 Prozent rückläufig. Auf Grund der 2017 in den Medien entflammten Paradise Papers-Debatte hat sich Novomatic bis heute zumindest vom deutschen Online-Markt zurückgezogen. Parallel dazu mussten 2017-2018 über 100.000 Spielautomaten in der Bundesrepublik auf Grund einer Gesetzesänderung aufgerüstet werden.
Angesichts der jüngsten Entwicklungen scheinen die Einschränkungen dem Wachstum des Glücksspielkonzerns jedoch kein Abbruch zu tun. Die weiteren Entwicklungen, besonders mit Blick auf die USA, bleiben dennoch abzuwarten.